Um eine rasche Hilfestellung zu leisten, hat die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) ein Maßnahmenpaket geschnürt, das bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen der Dienstgeber wirksame Unterstützung leisten soll.
Das sind die konkreten Hilfsmaßnahmen:
- Stundung der Beiträge
Bei Liquiditätsengpässen, die auf die aktuelle Situation zurückzuführen sind, wird die maximale Stundungsdauer von ein auf drei Monate verlängert! - Ratenzahlung der Beiträge
Die Ratendauer kann auf bis zu 18 Monate verlängert werden. - Nachsicht bei Säumniszuschlägen
Coronabedingte Meldeverspätungen können auf Antrag der Unternehmen nachgesehen werden. - Aussetzen von Exekutionsanträgen und Insolvenzanträgen
Im Einzelfall können bei coronabedingten Liquiditätsengpässen Exekutionsanträge und Insolvenzanträge aufgeschoben werden. Besondere Sicherstellungen sind dazu nicht erforderlich.